Mein Reisetagebuch

Hallo liebe Freunde, Verwandte und Bekannte! Hier könnt Ihr etwas ausführlicher sehen wo wir uns gerade rumtreiben und das Leben genießen.

  • Bei der Reiseplanung hatte ich gar keinen Bezug zu Kassel-Wilhelmshöhe und war der Meinung, dass hier eine Übernachtung vollkommen ausreichend ist. Als wir in Antwerpen losgefahren sind, habe ich mir das aber nochmal genauer angeschaut und dabei beschlossen noch eine Nacht zu verlängern. Obwohl das Wetter auch hier wieder nicht mitgespielt hat, hat es sich durchaus gelohnt.

    So haben wir einiges über die Geschichte der Löwenburg gelernt, und zwar das es sich hier um eine Fake Burg handelt. Landgraf Wilhelm der 9. wollte Kurfürst werden. Dafür brauchte man einen Stammbaum der ins Mittelalter zurückreicht. Da dieser nicht vorhanden war, baute er von 1793 bis 1801 eine Burg im Mittelalterstil, die Löwenburg. Um diesen Stil zu untermauern wurden aus Kassler Kirchen mittelalterliche Elemente ausgebaut und in dieser Burg wieder eingebaut. Im Burghof gibt es im Boden ein Wappen welches mit 1494 zurück datiert wurde.

    Wilhelm der 9. hing dem evangelischen Glauben an, ließ in der Burg aber eine katholische Kapelle einrichten. Im Mittelalter gab es ja nur die katholische Kirche. Seine Kapelle wurde nie benutz, damit es aber danach aussieht, hatte man in alten Kirchen die durchgetretenen Bodenfliesen ausgebaut und in dieser Kapelle wieder eingebaut. Aufgeflogen ist es durch die dort ausgestellte Bibel, denn dieser war in deutscher Sprache.

    Auch die Waffenkammer war reich bestückt, wurde ebenfalls nie benutz. Die Finanzierung dieser Burg erfolgte durch die Vermietung von Soldaten. Der Landgraf rekrutierte in der Gegend um Kassel junge Männer, bildete diese aus und vermietete diese sogar bis nach Amerika.

    Dieses Geschäft muss sich durchaus gelohnt haben, denn es gibt Räume in dieser Burg die sehr verschwenderisch eingerichtet sind. So zum Beispiel der Damensalon. Hier gibt es eine „Tapete“ die mit Millionen von Perlen bestickt ist. Die Kleidung der Figuren besteht aus Samt und ist per Hand aufgenäht. Hier mal ein Beispiel. Von diesem Viereck gibt es hunderte.

    Der Landgraf wurde dann tatsächlich Kurfürst. Ich bin mir nicht ganz sicher ob die Geschichte irgendwann aufgeflogen ist. Tatsache ist jedoch, dass sein Vater ebenfalls schon Kurfürst werden wollte und eben diese Ahnengalerie nicht vorweisen konnte. Und plötzlich gibt es im Jahre 1801 eine Burg von 1494, welche man vom Schloss Wilhelmshöhe aus sehen konnte. Na wenn da nicht jemand die ganzen Jahren vorher blind gewesen ist.

    Schloss Wilhelmshöhe
    Blick zum Herkules

    Die berühmten Wasserspiele vom Herkules bis zum Schlosspark konnten wir leider nicht sehen, denn die gibt es nur Mittwochs und Sonntags. Sollten wir also irgendwann mal beschließt wieder einen Wanderurlaub zu machen, dann könnte Kassel unser Ziel werden.

  • Die Rückreise ging in diesem Jahr über Antwerpen. Antwerpen ist eine kleine aber sehr feine Stadt in der man alle wichtigen Punkte in kurzer Zeit zu Fuß erlaufen kann, und das obwohl diese Stadt im 15. und 16. Jahrhundert eine der größten Städte der Welt war.

    In den 1980er Jahren geriet die Stadt in finanzielle Schieflage und wurde 1995 unter die Finanzaufsicht der Regierung gestellt. 2003 erreichte man den Höhepunkt der Schuldenkrise mit 1,6 Milliarden Euro. Hauptgrund waren die Personalkosten für zu viele städtische Angestellte. Ende 2018 war der Schuldenberg auf 400 Mio Euro abgebaut, sodass die Finanzaufsicht wieder aufgehoben werden konnte.

    Der bekannteste Künstler aus dieser Stadt ist der Maler Rubens.

    Der Bahnhof von Antwerpen
    Der Bahnhof von Antwerpen
    Wird auch Eisenbahn Kathedrale genannt
    Burg Steen
    Abendstimmung an der Schelde
    Grote Markt
    Das Rathaus
    Beginenhof aus dem 16. Jahrhundert

    Hier ist die Kirche noch gierig. Während man in Frankreich und Deutschland jederzeit und kostenlos eine Kirche besuchen kann, zahlt man hier 12,00 Euro Eintritt und wird um 17:00 Uhr vor die Tür gesetzt. Es lohnt sich trotzdem diese Kirche von innen zu sehen, hier ein kleiner Einblick.

  • Auch hier ist die Geschichte sehr lang, weshalb ich mich hier auf das Wesentliche konzentriere.

    Nach der Legende erschien 708 der Erzengel Michael dem Bischof Aubert von Avranches mit dem Auftrag zum Bau einer Kirche auf der Felseninsel. Aber der Bischof folgte der mehrfach wiederholten Aufforderung nicht, bis der Engel ihm während des Schlafs mit seinem Finger ein Loch in den Schädel brannte. Im Zeitraum 708–710 ließ Aubert ein erstes Sanktuarium zu Ehren des heiligen Michael auf dem Berg errichten.

    Die Bauzeit des Klosters auf dem Mont-Saint-Michel erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa 1300 Jahren, beginnend im 8. Jahrhundert mit einer ersten Kirche und dem Bau des Klosters selbst, der dann über 500 Jahre dauerte und sich über mehrere Generationen von Arbeitern erstreckte. 
    Heute leben etwa 23 Bewohner dauerhaft auf der Insel.

    In den Gebäuden befinden sich heute zahlreiche Restaurants und natürlich Souvenierläden. Man kann sich trotzdem sehr gut vorstellen wie es hier mal ausgesehen hat.

    Mich hat diese Insel sehr beeindruckt. Erzählenswert ist folgende Episode: Wir hatten schon am Nachmittag im Hotel eingecheckt und die ersten Erkundungen unternommen. Am Abend kam uns der Gedanke noch mal zu Auto zu gehen und ein paar Getränke zu holen. Das Auto stand auf dem Festland. Erwähnt werden muss, dass es hier Ebbe und Flut gibt. Als wir losgegangen sind gab es schon die Flut. Wir konnten allerdings den Damm bequem und mit trockenen Füßen überqueren. Nur 30 Minuten später sah die Sache schon ganz anders aus. Die Insel stand nun komplett im Wasser. Die ganz mutigen zogen sich die Schuhe aus und warteten hüfttief zur Insel. Mangels ausreichender Wechselwäsche haben wir uns das gespart und auf die Ebbe gewartet. Dafür wurden wir mit einem tollen Mond belohnt.

    Die Flut
  • Eigentlich handelt es sich um Teil 3, denn den zweiten Teil von Le Tréport haben wir leider nicht geschafft. Und da wir ja, wie bereits erwähnt, Fans von alten Gemäuern sind, haben wir uns das Schloss Eu (gesprochen Öh) angesehen. Die Geschichte dieses Schlosses ist so lang und so verzweigt, dass ich es mir erspare das alles aufzuschreiben. Wer Interesse hat kann ja mal googeln. Was ich allerdings mal richtig gut finde ist, dass die zweite Etage komplett vom Rathaus genutzt wird. Hier ein paar Impessionen.

    Der Stuhl in der Mitte des Badezimmers ist ein Krankenstuhl. Hier sollte der Kranke gesund werden. Damit die Wege nicht so weit sind wurde der Stuhl in der Mitte des Raumes aufgestellt. Ich bin mir nicht sicher ob ich mein Lager im Badezimmer einrichten möchte wenn ich krank bin.

    Natürlich waren wir noch im Ort unterwegs. So Englisch wie es uns beim ersten Mal erschien war es dann doch nicht.

  • Wisst Ihr was wir sehr gerne machen? Wir sehen uns sehr gerne alte Schlösser an. Es ist jedesmal wie eine Reise in die Vergangenheit. Ich denke allerdings, dass viele Dinge in dieser Vergangenheit nicht besonders praktische waren. Allein die Größe dieser Gebäude, wie soll man das denn vernünftig beheizen? Und die vielen Menschen, die in so einem Schloss lebten. Ich glaube, die meisten davon würden mir ziemlich auf den Keks gehen. Aber so ist das: andere Zeiten – andere Sitten. Obwohl ich mir diese alten Kästen wirklich gerne anschaue, sie geben auch immer wieder hervorragende Fotomotive ab, ich fühle mich in der heutigen Zeit ganz gut aufgehoben.

    Château de Bosmelet

    Auch hier ein Standpunkt der V1 Abschussrampe. Diese konnte durch die Alliierten jedoch rechtzeitig zerstört werden. Leider wurde dabei das Schloss beschädigt, was nach der Renovierung aber nicht auffällt. Es ist eines der wenigen Schlösser die weitesgehend im Originalzustand sind. Die meisten Schlösser wurden im 19. Jahrhundert massiv umgebaut.

    Im Park gibt es die längste Lindenallee Europas, welche bereits 1718 angelegt wurde.

    Im Schloss Bosmelet lebte viel Jahre ein französischer Graf. Der Duc de la Force war Gouverneur der Normandie, vor allem aber Hofmeister von Ludwig dem 15. Heute lebt hier ein französischer Künstler, Autor, Bühnenbildner, Choreograf – Alain Germain. Er kaufte das Schloss 2016 und renovierte es.

    Château de Miromesnil

    Auch dieses Schloss aus dem 16. und 17. Jahrhundert befindet sich in Privatbesitz. Es handelt sich um die Nachkommen des Marquis de Miromesnil, der seinerzeit hier lebte. Bekannt wurde das Schloss durch Guy de Maupassant (französischer Schriftsteller und Journalist), der am 05.08.1850 ihr geboren wurde. Seine Eltern hatten damals das Schloss gemietet.

    Der wunderschöne Obst- und Gemüsegarten versorgt heute noch das Schloss. Im Nebengelass kann man Zimmer für Übernachtungen mieten.

    Château d´Arques-la-Bataille

    Das auf der gleichnamigen Gemeinde erbaute Schloss von Arques-la-Bataille war Zeuge zahlreicher Schlachten und Angriffe.

    Der Bau der Burg wurde im 11. Jahrhundert von Wilhelm von Arques, dem Onkel des berühmten Herzogs der Normandie und englischen König Wilhelm des Eroberers, in Auftrag gegeben.

    Das Schloss ging dank einer berühmten Schlacht zwischen König Heinrich IV. und Truppen der Liga in die Geschichte ein, einer katholischen Partei, die es damals geschafft hatte, Heinrich III. aus der Hauptstadt zu vertreiben.

    Mit nur 7.000 Männern gegenüber 30.000 gelang es König Heinrich IV., die Schlacht zu gewinnen.

    Das Schloss wurde später militärisch aufgegeben: Die Bewohner durften das Schloss sogar von König Ludwig XVI. als Steinbruch nutzen.

    Aussicht von der Burg

    Château de Bois-Herouldt

    Erbaut ab 1715 ist es von Außen nicht sonderlich beeindruckend. Wir fanden es eher langweilig. Dafür hat es einen sehr großen Park mit 22 Hektar. Die Anlagen sind sehr gut gepflegt, entsprachen aber nicht dem was wir erwartet hatten. Hier hat man offensichtlich den ganzen Prunk entfernt und sich für praktische Rasenflächen entschieden. Haus und Hof befinden sich in Privatbesitz.

    Das ist eine Zeder

    Château de Martainville

    Das Schloss wurde ab 1485 von dem aus Rouen stammenden Kaufmann Jacques Le Pelletier errichtet und ist ein gutes Beispiel für einen französischen Adelssitz am Übergang von der Gotik zur Renaissance. Lange Zeit immer an die Söhne weitervererbt, gelangte das Schloss ab 1781 als Erbe über die weibliche Linie in den Besitz verschiedener Adelsfamilien. Ab dem 18. Jahrhundert nur noch zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt, verfiel das Haupthaus der Anlage allmählich, ehe der französische Staat sie 1906 erwarb und damit vor dem Abriss bewahrte. Vollständig restauriert, ist das Schloss heute Heimat des Musée des Traditions et Arts Normands, einem Museum für normannische Kunst und Volkskunde. Quelle: Wikipedia

    Dieses Schloss hat es uns angetan. Man kann hier wunderbar im Garten sitzen und den Anblick des Hauses genießen. Das Wetter könnte man dabei gleich mitgenießen, aber gestern war es sehr windig, so dass wir nach relativ kurzer Zeit wieder gegangen sind. Von innen konnten wir es auch nicht besichtigen, denn Dienstag ist Ruhetag. So ist das nun mal bei Schlössern, die dem französischen Staat gehören.

  • Im letzten Jahr haben wir es nicht geschafft, aber heute! Heute ging es nach Honfleur, über die Pont de Normandie. In der Normandie gibt es nur zwei Möglichkeiten die Seine zu überqueren um nach Honfleur zu kommen. Die erste und kostenlose Möglichkeit ist in Rouen. Das ist allerdings ein Umweg von ca. 30 Minuten. Die zweite Möglichkeit ist die Pont de Normandie, eine Überfahrt für 5,90 Euro. Diese Brücke lohnt sich allerdings, denn schon von weitem ist sie sehr beeindruckend. Unserer Rügenbrücke ist dagegen ein Klacks. Leider sieht man es auf den Bildern nicht mal ansatzweise wie beeindruckend sie ist. Daher empfehle ich: einfach selber mal drüber fahren, sollte es Euch jemals in die Normandie verschlagen.

    In Wikipedia steht:

    Der Pont de Normandie (deutsch: Brücke der Normandie) ist eine Schrägseilbrücke, die mit 856 m die größte Spannweite in Europa besitzt. Sie überquert die Seinemündung und verbindet Le Havre (damals Haute-Normandie) auf dem rechten Ufer im Norden mit Honfleur (damals Basse-Normandie) auf dem linken Ufer im Süden. Die Brücke wurde in den Jahren 1988 bis 1994 gebaut und am 20. Januar 1995[1] eingeweiht.

    Insgesamt hat der 23,60 m breite Brückenzug eine Länge von 2141,25 m. Er besteht aus den südlichen Vorlandbrücken mit zwölf Feldern und Stützweiten von 96,00 m + 9 × 43,50 m + 32,5 m + 3 × 70 m + 27,75 m (= 547,75 m), den nördlichen Vorlandbrücken mit 16 Feldern und Stützweiten von 96,00 m + 14 × 43,50 m + 32,50 m (= 737,50 m) und der 856 m großen Hauptöffnung. Der 3 m hohe Überbau der Hauptöffnung besteht aus einem 624 m langen stählernen Mittelteil, an das sich beidseitig 116 m lange Abschnitte aus Spannbeton anschließen. Die Pyloneder Schrägseilbrücke sind 214,77 m hoch und tragen je 4×23 Kabel, insgesamt 184 Schrägseilkabel an beiden Pylonen. Die Durchfahrtshöhe für Schiffe beträgt beim höchsten bekannten Wasserstand 52 m.

    Die Seine landeinwärts

    Honfleur ist eine Fischer-Städtchen aus dem 17. Jahrhundert. Hier gibt es zauberhafte Gassen in denen es zahlreiche Galerien und Ateliers gibt. Ganz auf Tourismus umgestellt, gibt es natürlich in jedem zweiten Laden den berühmten Calvados. In einem dieser Läden haben wir uns natürlich mit den Mitbringseln für die Familie eingedeckt.

    Und hier das Highlight, neben dem Hafen, die Kirche der heiligen Katharina. Diese Kirche stammt aus den 15. Jahrhundert und ist ganz aus Holz.

  • und Samstag ist Markttag in Dieppe. Am Samstag gibt es meistens noch andere Veranstaltungen in Dieppe, wodurch sich die Suche nach einem Parkplatz mitunter sehr schwierig gestaltet. Heute war so ein Tag. Besonders gemein ist es wenn man wie ich heute, ganz dringend zur Toilette muß 😰. Nach einer kleinen extra Runde haben wir dann doch einen Parkplatz gefunden und konnten dann zu Fuß zum Markt.

    Nachdem die Einkäufe erledigt waren, mussten wir wieder zum Auto. Der Weg war etwas beschwerlich, denn es ging steil bergauf. Dafür wurden wir mit einer tollen Aussicht über die Stadt belohnt.

  • Veules-les-Roses ist Frankreichs schönstes Dorf mit dem kürzesten Fluß Frankreichs, die Veule. Mit gerade mal 1149 m schlängelt sich der Fluß durch dieses hübsche Dorf in den Ärmelkanal.

    Die Quelle

    Ich gestehe, die Bilder sind vom letzten Jahr. Wir konnten heute leider nicht diesen Weg entlang gehen, denn dieser wird gerade neu gemacht. Nicht weiter tragisch, wir hatten heute wider Erwarten bestes Wetter und konnten am Meer in der Sonne sitzen und die Flut beobachten. Ich habe dabei meinen Akku leer und das Speichermedium voll geknipst, auf der Jagd nach der perfekten Welle.

  • Nach anfänglichen Findungsschwierigkeiten, weil das Wetter schlecht vorhergesagt war, haben wir uns heute Mittag auf den Weg nach Le Trèport gemacht. Ohne Plan, und mit dem Gedanken, dass es nur eine Hafenstadt wie jede andere ist, haben wir zuerst das Stille Örtchen aufgesucht. Ein paar Meter weiter stand dann der örtliche Touribus. Spontan wurden wir angesprochen ob wir mitfahren möchten. Und da wir ja wie gesagt keinen Plan hatten, haben wir das ebenso spontan gemacht. Schon während dieser einstündigen Fahrt wussten wir, wir kommen in der nächsten Woche noch mal hierher.

    Le Trèport ist nämlich nicht wie jede andere Hafenstadt! Es gibt dort eine Standseilbahn mit der man auf den Kreidefelsen auf eine Aussichtsplattform fahren kann. Das haben wir heute nicht geschafft. Dann teilt sich die Stadt links und rechts der drei Häfen auf. Heute haben wir nur den linken Teil geschafft, und hier auch nur den Weg am Hafen entlang zum Leuchtturm und zurück. Es gibt noch einen dritten Teil, EU. Hier gibt es ein Schloss und irgendwie wirkt dieser Teil der Stadt ziemlich englisch. Das werden wir beim nächsten Mal genauer erkunden. Die kleine Stadtrundfahrt hat sich also durchaus gelohnt. So haben wir in kurzer Zeit einen sehr guten Überblick bekommen.

    Kreidefelsen links
    Kreidefelsen rechts
    Da müssen wir noch hin
    Bei leichtem Wind (33km/h) und ein paar Böen (58 km/h)
    Die leben alle noch
    Jetzt weiß ich auch warum die Scheren zusammengebunden sind – sind alle noch am Leben
  • Heute sagte der Wetterbericht Regen und Wind vorraus. Außerdem gab es heute im Großraum Paris einen Generalstreik wegen der geplanten Sparmaßnahmen. Also ging es heute nicht direkt zum Meer, sondern in den Wald. Dort merkt man den Wind nicht so, und vom Streik merkt man dort erst recht nichts.

    Wir fuhren in den Eawy Forest, eines der größten Waldgebiete Frankreichs. Was ich bei der Planung nicht bedacht hatte war, dass es hier doch sehr bergig ist. Da Frau Hinkebein im Moment nicht so gut zu Fuß ist, haben wir nur eine kleine Runde gedreht. Immerhin haben wir es dann doch auf insgesamt 7 km geschafft.

    Im Eawy Forest gibt es einen der unzähligen Standorte an denen die V1 gebaut und Richtung London abgeschossen wurde. Nicht auszudenken was gewesen wäre, wenn der Größenwahnsinnige Österreicher das geschafft hätte was er sich vorgenommen hatte.

    Es geht hier ganz schön steil nach oben. Das war heute nichts für mich.